theorie
bibliothekenzentrum bozen
mehrere, kleinere bibliotheken in bozen sollten zu einem zentrum zusammengefasst werden. wichtig hierbei sollte der bezug zur region bozen sein. im innenraum des entwurfs dominiert eine bücherwand, die sich durch das atrium über 5 stockwerke erstreckt, das bild. die wand soll als bindeglied zwischen der alpinen region und der lesekultur der region dienen. herzstück der bibliothek ist die sammlung tessmann, die repräsentativ in der mitte des forums unter dem beindruckenden luftraum ausgestellt wird. die äussere erscheinung des bibliothekenzentrums wird von einer umsetzung des internationalen büchercodes (isbn) geprägt. regionaler naturstein bildet in unterschiedlichen stärken die balken des codes nach. die städtebauliche einbindung in das umfeld wird über ein ebenes plateau gelöst, gleichzeitig kann der entstehende raum unter der ebene für lagerflächen und parkplätze genutzt werden. die nutzung des untergrunds zeigen ausschnitte im platz an, die tageslicht nach unten lassen, und bei nacht künstliches licht nach oben.
wettbewerb für neugebauer und rösch architekten 2004
KFW00
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